Rheinland - Pfalz

Das es den Rheinlandpfälzer nicht gibt, läßt sich historisch erklären. Das Land entstand aufgrund eines Verwaltungsakts, wodurch die Unterschiede zwischen den Regionen und ihren Bewohnern nicht verschwunden sind. Dennoch gibt es Verbindendes: Die meisten Rheinland-Pfälzer sollen bodenständig etwas dickfellig, gelassen sein und dies alles mit einer Portion Bauernschläue verbinden.
 
Alte Städte und Burgen, Landschaft, dazu Weinfeste und der von den Fußballfans geliebte und von den Gastmannschaften gefürchtete Betzenberg in Kaiserslautern, zwischen diesen Polen bewegt sich das kulturelle Leben in Rheinland-Pfalz.
 
Am bekanntesten sind vielleicht die Burgen auf den 63 Rheinkilometern zwischen Bingen und Koblenz. Es beginnt mit dem Mäuseturm, an den eine schaurige Sage geknüpft ist und der Ruine Ehrenfels, dann folgen Burg Reichenstein sowie Sooneck und Heimburg. Alle aufzuzählen macht keinen Sinn, verwiesen sei noch auf die Burg Pfalzgrafenstein mitten im Strom, als Pfalz bei Kaub bekannt. kurz vor der LOreley liegt die Burg Schönburg. Sie wurde von einem Amerikaner mit dem bezeichnenden Namen Rhinlander gekauft und rekonstruiert. Weiter gibt es noch die Burgen Katz und Maus, die feindlichen Brüder, Sterrenberg und Liebenstein und viele mehr.
 
Noch ältere Mauern hat beispielsweise Trier zu bieten. Die Porta Nigra stammt aus dem 2. Jahrhundert, sie wurde ebenso von den Römern erbaut wie im 4. Jahrhundert die Basilika und die Grundmauern des romanischen Doms, der über einem römischen Palast errichtet wurde. Wer hingegen deutschen Sagen auf den Grund gehen möchte, sollte Worms besuchen. Auf der Treppe des spätromanischen Doms kam es dem Nibelungenlied zufolge zum verhängnisvollen Streit zwischen Brunhilde und Kriemhild.
 
Das Küchenangebot ist vielfältig: Äppelfleisch, Hausmacher, Knöpfle, Moselaal, Niersteiner Winzersupp, Putenschnitzel in Basilikum, Rheinischer Sauerbraten, Saumagen.

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